Ngo und Gerd waren als Zuschauer am 31.
Juli bei der Pétanque Champignons Leaque in der Boulehalle in Düsseldorf.
Statt am nächsten Morgen auf dem Spielgelände in Gelsenkirchen
aufzulaufen, wollten sie den PC Venlo mit dem Rad und Boulekugeln im
Gepäck besuchen. Die Reise begann mit einer Zugreise bis Kaldenkirchen.
Von hier aus sollte es auf dem schnellsten Weg zum Boulegelände nach
Boekend gehen. Es musste aber noch die fehlende Luft im Hinterreifen von
Ngo eingefüllt werden. Da das mit einer normalen Luftpumpe nicht ging,
wurde die nächste Tankstelle angewandert. Dort wurde ein Reparaturset
erstanden, das nicht nur die Luft in den Reifen bringen, sondern auch
jegliches Flickzeug erübrigen sollte. Das sah auch gut aus. Nur war es
mittlerweile schon so spät, dass man die Reise auf die andere Maasseite
vergessen konnte. Kurzerhand wurde umgeplant. Quer durch die Venlosche
Heide zu den Boulebahnen von Ton Deelen im Schaapskooi. Noch einmal
kräftig Flickzeug ins Ventil und los!
Im Schaapskooi angekommen wurde erst einmal
ein prächtiger Kaffee bei den Tennisspielern genossen und dann wurden die
Kugeln ausgepackt. Es waren sehr interessante Spiele, aber was danach kam
war noch interessanter. Der Hinterreifen war wieder luftlos. Die noch halb
volle Reperaturdose wurde noch einmal ans Ventil angeschlossen. Doch
diesmal versagte Sie ihren Dienst. Auch traditionelles Aufpumpen war
zwecklos. Auf zur nächsten Tankstelle, 5 km Fahrradschieben. Dort stellte
man fest, dass auch das professionelle Luftdruckgerät nicht helfen konnte,
der Fahrradschlauch hatte sich bereits aufgelöst und hing in Fetzen aus
dem Radmantel. Es war also wieder Radwandern angesagt. Die letzten 6 km
bis Kaldenkirchen wurden immer länger und länger. Trotzdem war es ein
schöner, spaßiger Sonntag an den man sich immer gern erinnern wird.

Und was sollten wir aus dieser Geschichte
lernen?
Probiere kein Sprühreperatur-Set, das für
schlauchlose Autoreifen bestimmt ist, an Fahrradreifen aus.